Thementalk: Das SCARF-Modell unterstützt Veränderungen in agilen Projekten

Nach der Einführung einer agilen Arbeitsweise ist nichts mehr, wie es vorher war. Für die Mitarbeiter*innen bedeutet das oft Unsicherheit, sie spüren Widerstände und wollen nicht mitziehen. Der Weg der Veränderung kann lang und steinig sein und in seinem Verlauf bedroht er mehrere Grundbedürfnisse von uns Menschen.

Während einer Veränderung – und die Einführung einer agilen Arbeitsweise ist genau das – durchläuft jede*r Einzelne sieben Phasen, bis wir die neue Methode in unser Tun und Handeln integriert haben.

Das SCARF-Modell basiert auf Erkenntnissen der modernen Hirnforschung und beschreibt elementare Grundbedürfnisse des Menschen. Wenn diese Grundbedürfnisse erfüllt werden, können Menschen kooperativ und vertrauensvoll miteinander arbeiten. Werden sie nicht erfüllt, wenden sich die Leute ab, haben Vorbehalte oder torpedieren ein Vorhaben sogar.

 

SCARF-Modell als Grafik

 

Mit dem SCARF-Modell erfolgreich durch die Veränderung

Dirk Möller hat diese beiden Konzepte miteinander kombiniert. Bei unserem nächsten Thementalk hält er einen Kurzvortrag, in dem er die einzelnen Phasen beschreibt, die Menschen während einer Veränderung durchlaufen. Dazu zeigt er auf, welche Grundbedürfnisse des Menschen dabei jeweils bedroht werden. Auf dieser Basis gibt er Hinweise, wie Belohnungen eingesetzt werden können, damit die Menschen ihre Bedürfnisse als befriedigt ansehen.

Das Ziel ist es, die negativen Phasen der Veränderung schnell zu durchschreiten. Widerstände, Blockaden oder Zweifel sollen Zuversicht und Vertrauen weichen. So sind Ihre Mitarbeiter*innen in der Lage, ohne viel Zeitverlust die agile Arbeitsweise anzunehmen, um effektiv damit zu arbeiten.

Im Anschluss an den Kurzvortrag gibt es wie immer Gelegenheit, über das Thema zu diskutieren und individuelle Fragen zu stellen. Schildern Sie gerne Ihre Erfahrungen auf dem Weg zum agilen Arbeiten und Ihren Umgang damit. Was würden/werden Sie mit den Informationen aus dem Vortrag jetzt anders machen?

Anmeldung

Mittwoch, 7.6.2023, 16:30 bis 17:30 Uhr

Lernen Sie einen spannenden neuen Ansatz für Ihre zukünftigen agilen Projekte kennen und diskutieren Sie mit.

Unser Referent

Dirk Möller, Dipl.-Informatiker (FH)

Dirk MöllerNach seinem Studium der Technischen Informatik an der FH Köln, Abt. Gummersbach, begann Dirk Möller seine berufliche Tätigkeit in einem großen Logistikkonzern, bei dem er als Entwickler tätig war. Von dort wechselte er in die IT-Beratung und sammelte dort zwanzig Jahre lang Erfahrung in diversen Projekten. Sein Tätigkeitsschwerpunkt verlagerte sich im Laufe der Zeit immer mehr hin zum Softwaretesting und zur Koordinierung von Testerteams.

Während dieser Zeit wurde ihm klar, dass der Erfolg eines Projekts nicht nur vom technischen Wissen, den angewandten Methoden und den eingesetzten Tools abhängt. Stattdessen ist eine gute Kommunikation der Projektbeteiligten untereinander ein maßgeblicher Faktor, um ein Projekt erfolgreich zu Ende zu führen. Als IT-Trainer gibt Herr Möller seine Erfahrungen dazu in Kommunikationslehrgängen weiter, auch hier bei dictaJet QC. Als Mann aus der Praxis stellt er die Sachverhalte sehr praxisorientiert und lebendig dar. Dabei hat er es sich zur Aufgabe gemacht, die Teilnehmenden sowohl qualitativ als auch quantitativ besser zu machen. Sie lernen Methoden und Verfahren anzuwenden, um damit in kürzerer Zeit mehr Output zu liefern. Aus den Seminaren nehmen sie Ergebnisse aus Übungen mit, die Sie direkt für Ihre aktuelle Projektarbeit nutzen können.